1. Klassische Homöopathie

 

Homöopathische Arzneimittel stammen vorwiegend aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich und werden als potenzierte, d. h. dynamisierte Arzneien angewendet.

Sie werden nach der Ähnlichkeitsregel verordnet: Eine Arznei heilt jene Krankheit, welche sie selbst am gesunden Menschen hervorzurufen vermag. Das Krankheitsbild, das der Patient zeigt  - in seinem körperlichen, aber auch seelisch-geistigen Befinden – entspricht also diesem Arzneimittelbild. Für das Arzneimittelbild werden herangezogen:

 

-         die Symptome der Arzneimittelprüfung (AMP), die der „gesunde“ Mensch     entwickelt;

-         die Symptome, die beim erkrankten Patienten geheilt wurden, also gemäß der praktischen Erfahrung.

 

Homöopatisch verordnete Mittel werden also individuell dem Patienten nach einer ausführlichen Anamnese verabreicht. Berücksichtigung finden dabei neben körperlichen auch seelisch-geistige, konstitutionelle und umweltbedingte Faktoren.

 

   Homöopathie ist Medizin der Person

 

 

 

2. Kinesiologie

Kinesiologie ist ein Verfahren, das sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eingesetzt werden kann.

Vereinfacht gesagt lassen sich mittels der Kraft eines Muskels Informationen über „Schwachstellen“ des Körpers wie z. B. bestimmte Organe feststellen.

Heute weiß man, dass es Zusammenhänge zwischen bestimmten Muskeln und den korrelierenden Meridianen bzw. inneren Organen gibt.

Mittels Testung von Muskelgruppen und Korrektur an bestimmten Akupunkturpunkten lassen sich oftmals deutliche Beweglichkeitsverbesserung bzw. Schmerzreduktion bei Patienten erreichen.

 

3. Phytotherapie

Unter Phytotherapie versteht man einen der ältesten Zweige der Naturheilkunde. Gemeint ist die Vorbeugung sowie die Behandlung von Krankheiten mithilfe pflanzlicher Tinkturen, Säfte oder Tees.

Eingesetzt werden Heilpflanzen wie Arnika, Johanneskraut, Rosmarin, Kastanie, Schöllkraut und viele andere mehr. Ein phytotherapeutisches Rezept wird individuell erstellt.

 

 

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